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Geschichten aus der Servicewüste

Armbanduhren von Casio

Philipp Lenssen schreibt am Freitag, 17. Juni 2005:

Schlechte Erfahrungen gesammelt habe ich frühzeitig, beim Uhrenkauf.

Als Kind hatte ich noch Casio-Digitaluhren an. Einmal ist mir eine Uhr, die verschiedene Melodien spielen konnte, im Zeltlager gestohlen worden. Der Dieb war ungefähr mein Alter, und Kleptomane. Er meinte, die Uhr gehöre ihm. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir nicht sicher, ob es nicht wiklich nur ein unglaublicher Zufall sei. Später jedenfalls, als in einem Wohnwagen nachts eine Geldkasse geknackt wurde, hat er sich endgültig verraten: er meinte zum Lagerleiter, er wäre dort nicht eingebrochen, und die Geldkasse wäre zudem leer gewesen.

Ich weiß nicht mehr, ob es nach dem Diebstahl war, oder als eine meiner anderen Uhren kaputt war. Jedenfalls wollte ich mir eine neue Casio-Uhr kaufen und bin hin zu einem der beiden Kaufhäuser in unserer Stadt (das war damals entweder Horten oder Kaufhof). An der Glasvitrine mit den Uhren bat ich die Verkäuferin, mir die Casio-Uhr zu geben. Als ich sie in der Hand hatte und die verschiedenen Funktionen ausprobierte, meinte die Verkäuferin zu mir: „Bitte drücken sie nicht die Knöpfe. Die Uhr geht davon kaputt.“

Der Logik der Verkäuferin folgend habe ich mir dieselbe Uhr dann in einem anderen Geschäft gekauft.

Kommentare

versteh ich nicht!:(– kevin paul (Montag, 29. Januar 2007)

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