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Geschichten aus der Servicewüste
Bahnverspätungen
Als Bahnkunde ist man ja einiges gewöhnt, was Verspätungen angeht, aber dass es so schlimm wie zur Zeit schon mal war, kann ich mich nicht erinnern. Alle Kollegen, die ebenfalls häufig Bahn fahren, sind mit mir der Meinung, dass man den Fahrplan z.Zt. vergessen kann, sondern einfach zum Bahnhof gehen sollte um mal zu gucken, welcher Zug denn wohl gerade fährt.
Aber was sich tatsächlich gebessert hat, sind die Durchsagen: jetzt erfährt man wenigstens ab und zu, warum der Zug Verspätung hat. Und auch die Mitarbeiter der Bahn können das alles nur noch mit mehr oder weniger schwarzem Humor nehmen.
Ein Beispiel aus der vergangenen Woche, vor der Abfahrt des Zuges:
„Unsere Abfahrt verzögert sich, weil an der Lok ein Gerät defekt ist, das dem Lokführer anzeigt, wie schnell er fahren darf und wo er anhalten muss. Wir erwarten daher ein Fax aus Duisburg, das diese Angaben enthält. Und jetzt kommt der Knüller: das Faxgerät ist auch defekt!“
Aber meine Lieblingsdurchsage der letzten Woche war:
„Wir erreichen Aachen Hbf. Der Zug endet dort. Ich darf Sie darauf aufmerksam machen, dass wir pünktlich sind. Wenn Sie wollen, können Sie applaudieren.“
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Kommentare
Super wenn es schaffner gibt die noch humor haben– Hans Müller (Freitag, 05. Januar 2007)
lol– jo (Donnerstag, 25. Januar 2007)
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