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Geschichten aus der Servicewüste

Toter Briefkasten bei der Telekom

Stern.de schreibt am Mittwoch, 06. Februar 2008:

Die Deutsche Telekom hat in den vergangenen Monaten Zehntausende von Reklamationen unbearbeitet abgelegt, ohne die Kunden darüber zu informieren. Nach Recherchen des stern handelten die Kundenbetreuer dabei auf Anweisung ihrer Vorgesetzten.

Verursacht wurde dieses Verhalten laut stern-Recherchen durch die Neuorganisation der Telekom und den Streik im Mai vorigen Jahres: Beides führte dazu, dass die Flut der Beschwerden immer größer wurde. Schließlich entschied man sich für den – wie es die Telekom nannte – „systembedingten Abschluss“: Allein in den acht nordwestdeutschen Betreuungszentren landeten mehrere zehntausend Reklamationen auf dem Telekom-Rechner in einem „toten Briefkasten“. Sie wurden zwar nicht gelöscht, aber auf Anordnung schlicht nicht bearbeitet. Viele Kunden, die sich mehrfach mit ihrem Anliegen gemeldet haben, warten bis heute auf eine Antwort.

Kommentare

Kann ich nur bestätigen. Viele Male wurde von mir die kostenpflichtige Hotline angerufen, die persönlichen Besuche im T-Punkt der sich der Sache „angenommen“ hat, ein erstes Anschreiben, das 2. Anschreiben per Einschreiben mit Rückschein. Alles letztendlich bis Heute, 6 Monate später, ohne Annahme der Sache, Erfolglos. Danke Telekom! Am besten trommeln wir wieder.......– Herr S. aus V. (Donnerstag, 07. Februar 2008)

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