SchlechtBedient.de
Geschichten aus der Servicewüste
Wie die Hypo-Vereinsbank mit guten Kunden umgeht
Wir haben vor 5 Jahren ein kleines Reihenhaus gekauft.
Da in diesem Reihenhaus noch eine alte Heizungsanlage aus dem Jahr 1985 installiert ist und die Warmwasseraufbereitung noch über einen alten, elektrisch betriebenen Wasserspeicher (Boiler) funktioniert, haben wir uns (auch angesichts der aktuellen CO2 Diskussion) entschlossen, unsere Heizungsanlage umfassend zu modernisieren.
Wir haben aktuell ein Angebot über die Installation einer thermalen Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung und einer Gasbrennwertheizung vorliegen. Kostenpunkt: ca. 15.000 &eur;.
Wie wir u.a. durch Recherchen im Internet herausgefunden haben, könnten wir hierfür zinsgünstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aus dem Programm „Wohnraummodernisierung ÖKO-Plus“ (Programm-Nr. 143) in Anspruch nehmen.
Diese Kredite können jedoch nur über die Hausbank beantragt werden.
Der zuständige Sachbearbeiter bei unserer Hausbank (Hypo-Vereinsbank) weigert sich nun, einen entsprechenden Kredit bei der KfW für uns zu beantragen.
Nach seiner Aussage stehe das Risiko in keinem Verhältnis zum Gewinn, sprich: die Bank verdiene hieran zu wenig.
Ich habe den netten Herrn mehrfach gebeten, mir schriftlich mitzuteilen, dass unser Ersuchen seitens der Hypo Vereinsbank abgelehnt wird.
Dies zu tun weigert er sich bis jetzt standhaft.
Anmerkung: Unsere kurz-, mittel- und langfristigen Einlagen bei unserer Hausbank umfassen (derzeit) noch ein Vielfaches des geplanten KfW-Kredites. Von mangelnder Sicherung oder schlechter Bonität kann also keine Rede sein.
Uns ist unverständlich, dass einerseits seitens der Regierung Förderprogramme aufgelegt werden um ökologisch motivierte Projekte zu fördern und andererseits durch die Weigerung der Banken, diese Programme an ihre Kunden „durchzuleiten“, diese Förderprogramme ad absurdum geführt werden.
Uns ist die Hypo-Vereinsbank als Kunde jedenfalls los.
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Kommentare
Nicht jammern, handeln!
Wenn Bank A nicht so will, wie sie wollen sollte, dann geht man eben (mit ALLEN seinen Bankangelegenheiten) zu Bank B, C oder D.
Auch wenn es manche Verbraucher nicht begriffen haben, Banken sind so austauschbar wie Supermärkte.– Nikolaus Bernhardt (Mittwoch, 09. April 2008)
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